Regenrinne reinigen und auf Dichtheit prüfen - Leiter, Sicherung

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Regenrinne reinigen und auf Dichtheit prüfen - Leiter, Sicherung

Bevor Sie sich mit Eimer und Bürste auf die Leiter wagen, um Ihre Regenrinne zu reinigen und auf Dichtheit zu prüfen, steht die Sicherung der Arbeitsfläche an oberster Stelle. Stellen Sie die Leiter auf festen, ebenen Untergrund, idealerweise mit einer Leiterverlängerung, die mindestens einen Meter über die Dachkante hinausragt, und sichern Sie sie gegen Abrutschen. Besser noch: Verwenden Sie eine Leiter mit breiten, rutschfesten Füßen und lassen Sie sie von einer zweiten Person am Fuß stabilisieren, während Sie auf- und absteigen.  Details ansehen  festes Schuhwerk mit Profil, am besten Arbeitshandschuhe, um sich an scharfkantigen Blechteilen nicht zu verletzen, und arbeiten Sie niemals bei Nässe, Sturm oder starkem Wind – Feuchtigkeit macht sowohl die Leiter als auch die Dachziegel zur Rutschpartie. Wenn Sie den Eimer mit nassem Laub an der Leiter befestigen, nutzen Sie eine Karabineröse oder einen stabilen Haken, nie lose über der Schulter, denn das Gewicht zieht Sie leicht in die Schieflage. Nur wer den Untergrund und die eigene Position kontrolliert, kann sich auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren und das Thema "haus sanieren und warten" mit der nötigen Ruhe angehen.

Für die Reinigung selbst arbeiten Sie sich in Abschnitten von zwei bis drei Metern vor, beginnend am Fallrohr, damit Sie das gelöste Material nicht vor sich herschieben. Entfernen Sie groben Schmutz mit einer Kunststoffschaufel oder einem speziellen Rinnenlöffel, denn Metallwerkzeuge zerkratzen die Beschichtung und fördern Rost. Anschließend spülen Sie die Rinne mit klarem Wasser aus einem Gartenschlauch aus, während Sie das Fallrohr mit einem Sieb oder einem Lappen provisorisch abdecken, damit sich kein Unrat darin festsetzt. Achten Sie dabei auf die Fließrichtung des Wassers: Steht es in Mulden, deutet das auf ein Gefälleproblem oder eingedrückte Stellen hin, die Sie vorsichtig mit einem Holzklotz und einem Gummihammer zurückformen können. Im Zuge dieser Arbeit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum "haus sanieren und warten", denn ein freier Abfluss verhindert, dass Feuchtigkeit hinter die Verkleidung oder ins Mauerwerk zieht. Vergessen Sie nicht, auch den Bereich um die Dachhaken und die Verbindungsstücke der Rinnenstutzen mit einer alten Zahnbürste und etwas Spülmittel zu säubern, da sich gerade hier hartnäckige Ablagerungen bilden, die später als undichte Stellen auffallen.



Nach der Reinigung folgt die Dichtigkeitsprüfung, die Sie am besten bei trockenem Wetter durchführen: Füllen Sie die Rinne abschnittsweise mit dem Gartenschlauch und beobachten Sie genau, ob an den Stoßstellen, den Ecken oder an den Haltern Tropfen austreten. Undichtigkeiten entstehen meist durch abgenutzte Gummidichtungen oder durch Risse, die Sie mit bloßem Auge oft erst nach dem Trocknen erkennen. Prüfen Sie jede Naht mit einer Taschenlampe und fühlen Sie bei Verdacht mit der flachen Hand nach Feuchtigkeit, aber seien Sie vorsichtig, dass Sie nicht abrutschen. Kleine Löcher können Sie mit einer dauerelastischen Dichtmasse auf Silikonbasis verschließen, die Sie mit einem Spachtel oder direkt aus der Kartusche auftragen und glattstreichen; harte, spröde Dichtungen sollten Sie hingegen komplett herauslösen und durch neue ersetzen. Kontrollieren Sie außerdem die Befestigungswinkel, denn eine lose Rinne arbeitet beim Wind und verursacht Mikrorisse; ziehen Sie die Schrauben nach oder ersetzen Sie rostige Nägel durch Edelstahlschrauben. Nach Abschluss dieser Inspektion spülen Sie die Rinne ein letztes Mal kräftig durch, um lose Partikel aus den reparierten Stellen zu entfernen. Wenn Sie diesen Rhythmus beibehalten und die Rinne zweimal jährlich kontrollieren, stellen Sie sicher, dass Ihr "haus sanieren und warten"-Projekt langfristig ohne böse Überraschungen wie durchweichte Fassaden oder nasse Kellerwände auskommt.